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// naturheilkunde

Die Manuelle Therapie ist eine physiotherapeutische Behandlungsmethode zur Mobilisation von Wirbelsäule und Gelenken.

Die Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsmethode zur Beeinflussung der flexiblen Gewebe des Körpers. In den beweglichen Strukturen können durch verschiedene Ursachen (z.B. Verletzungen, Operationen, Entzündungen, Stoffwechselstörungen, einseitige Belastungen, Fehlstellungen, Haltungsschwächen und  genetische Disposition) Restriktionen entstehen, die die Funktion der jeweiligen Systeme einschränken können. Dadurch entstehen Störungen in der Durchblutung, Nervenversorgung, Organ- und Muskelfunktion.

Das Resultat  ist eingeschränkte Beweglichkeit, Kraftverlust, Schmerz. In der Osteopathie wird mit sanften Grifftechniken gearbeitet, um diese reversiblen Funktionsstörungen zu lösen. Es gibt 3 Arten der Osteopathie. Die craniosacrale, die viscerale und die parietale Osteopathie.

Craniosacrale Osteopathie

Dr. William G. Sutherland entdeckte 1922 im Verlauf seiner Forschungen, dass die vermeintlich voll kalzifizierten Schädelknochen beim Erwachsenen über eine gewisse Restelastizität verfügen. Dabei entdeckte er auch, dass das sogenannte craniosacrale System von außen zu beeinflussen war. So entwickelte er nach und nach eine neue Therapieform, die Craniosacrale Therapie. In den 70er Jahren wurden die empirischen Theorien Sutherlands von der Michigan State University durch intensive Grundlagenforschung bestätigt.

Das craniosacrale System besteht aus dem Schädel (Cranium) mit seinen Knochen und angrenzenden Strukturen, dem Kreuzbein (Os Sacrum), sowie der Wirbelsäule und dem Gehirnhautsack (Dura mater), die diese beiden miteinander verbinden. Durch Produktion und Abbau der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) entsteht ein tastbarer Bewegungsrhythmus im craniosacralen System. Ziel der Therapie ist die freie Mobilität im System und eine optimale Produktion, Zirkulation und Resorption der cerebrospinalen Flüssigkeit. Durch Förderung der Funktion des zentralen, übergeordneten Organs, integriert sich die craniosacrale Osteopathie hervorragend in alle anderen Osteopathieformen und andere ganzheitliche Behandlungsmethoden.

Viscerale Osteopathie

Die inneren Organe sind in Weichteilstrukturen eingebunden und voneinander unabhängig beweglich (Mobilität). Jedes Organ verfügt auch über eine ihm eigene Beweglichkeit in sich selbst (Motilität). Sind diese Beweglichkeiten gestört, so beeinflusst das die Funktion der Organe. Außerdem kann sich die Störung auf den Bewegungsapparat auswirken, mit dem das Organ über verschiedene ligamentäre (Bänder) Strukturen verbunden ist. Die viscerale Osteopathie manipuliert mit gezielten sanften Grifftechniken zur Schaffung freier Mobilität und Motilität im inneren Organsystem.

Parietale Osteopathie

In dieser Disziplin wird das Skelett-Muskel-und Fasziensystem angesteuert. Verschiedenste Ursachen, wie schon anfangs erwähnt, führen zu Muskeldysbalancen und Funktionsstörungen im Bereich der Gelenke und der Wirbelsäule, sowie zu Verklebungen der Faszien. Zur Wiederherstellung werden in der parietalen Osteopathie Gelenktechniken, Muskelenergietechniken und High-Velocitytechniken (Manipulationstechniken mit Impuls) angewandt.

NIT-Neuroceptor Impulse Technique

Fehlhaltungen und Beschwerden im Bewegungsapparat sind oft Ausdruck einer gestörten Koordination der Muskulatur.

Das Prinzip der NIT ist es, durch sehr kleine, schnelle und spezifische Impulse mittels Impulsgeräten Änderungen im Nervensystem zu bewirken. Dadurch werden natürliche Funktionen wiederhergestellt und Blockaden gelöst.