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therapeutisches

klettern

Das Therapeutische Klettern ist eine moderne und hocheffektive Trainingsform in der Physiotherapie.

Es hat sich aus dem Bouldern entwickelt. Bouldern bedeutet spielerisches Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Im Grunde so, wie es Kinder machen, wenn sie frei herumkraxeln.

Der hervorragende Trainingseffekt beim Therapeutischen Klettern ergibt sich aus den natürlichen diagonalen Bewegungsmustern, wie wir sie z.B. aus den kindlichen Entwicklungsstufen Umdrehen, Robben und Krabbeln kennen. Durch die Bewegung im geschlossenen System wird eine starke zentrierende Kraft entwickelt.

Beim „Verlassen des Erdbodens“ kommt es zu einer intensiven Stimulation neurologischer Verbindungen. Der stärkste Trieb des Menschen, der Überlebenstrieb, wird aktiviert.

Während des Kletterns entstehen starke tiefensensible Reize. Man lernt  durch Erfahrung sich richtig in Bezug auf Position, angewandter Kraft, Geschwindigkeit und Bewegungsausmaß zu bewegen. Als Konsequenz daraus verändern sich „falsche“ Bewegungspattern. Muskelgruppen, die aufgrund von Beschwerden geschont wurden, werden automatisch wieder angesteuert.

Positive psychologische Aspekte sind hohe Motivation, Konzentration, Aufbau von Vertrauen, Selbstbewusstsein, Mut und vor allem Spass.

Die Praxis verfügt über eine speziell ausgestattete Kletterwand mit engmaschigem Bohrlochmuster zur Anbringung verschiedenster Griffe und Tritte. Geplant wurde diese vom Begründer des Therapeutischen Kletterns, Hajo Friederich aus Ramsau, bei dem Claudia Röthinger auch Kurse absolvierte. Die Fertigung und der Aufbau erfolgte durch die renommierte Firma Artrock aus Innsbruck.